Hochskitour Hoher Seeblaskogel 3.235 m.ü.d.M

Anstieg zum Westfalenhaus 2.273 m.ü.d.M

 Geschlafen haben wir auf dem Westfalenhaus trotz gutem Bett und schönem Zimmer eher bescheiden. Nachdem wir gestern eine wunderschöne Tour auf den Längentaler Weißerkogel gingen, ist heute ein äußerst lohnendes Ziel an der Reihe, der Hohe Seeblaskogel.

Eindrucksvolles Stimmungsbild von Holzi, ein letzter Blick auf das Zimmer und ab….

Wieder die ca. 100 Hm vom Westfalenhaus abfahren und die Ski aufgefellt.

Die Stimmung könnte nicht einladender für eine schöne Hochtour sein. Das Wetter ist trozt schlechter Vorhersage wieder mal, wie schon so oft auf unserer Seite. Danke Petrus.

Gestern gingen wir den Längentaler Ferner gerade weiter, heute bogen wir rechts ab. Die heutige Tour ist zwar etwas weniger weit als gestern, dafür aber sehr viel steiler. Daher ist man ca. 30 Min. länger am Weg. Mit Freude sahen wir von hier aus, dass sämtliche Tourengeher den Längentaler ansteuerten. Der Berg gehört heute wieder uns :°)

Nachdem wir die erste 35° Steigung hinter uns brachten, wurde es bis zum Steilstück wieder relativ flach. Wer sich hier nicht erholt, der schafft es gar nicht mehr.

Holzi und ich vergönnten uns bei dieser Tour mal etwas ganz besonderes. Martin spurte die komplette Tour alleine! Ich hatte von gestern noch Blasen an den Füßen wegen der neuen Tourenschuhe, und Holzi ist für eine schöne Spur immer zu haben.

(Wir machten das natürlich nur aus Artenschutz! Martin hat einen extrem seltenen Sixpack der geschützt und erhalten werden muss!)

Bei genauem hinsehen erkennt man das Gipfelkreuz. Hier beginnt der 42° steile Gipfelanstieg. Ohne Pickel würde ich nicht hinauf, Steigeisen sind bei Harsch empfehlenswert.

Ich weis, ich wiederhole mich immer und immer wieder. Aber es ist genau dieses schöne Gefühl weswegen man auf einen Berg steigt. Herrliche Ruhe, massenhaft positive Energie und die Freude, mit Freunden Erfolge zu feiern.

Und natürlich diese Aussicht! Heute stehen wir auf 3.235 m.ü.d.M nach 3 Std. 20 Min. Aufstieg bei ca. 1.100 Hm.

Der besondere Reiz dieser Tour ergab sich eher zufällig. Nachdem wir es verabsäumten ein Skidepot zu errichten, und deshalb der Steilheit wegen die Ski bis zum Gipfel mitnahmen, mussten wir den 42° steilen Hang abfahren. Der erste Schwung kostet etwas Überwindung kann ich euch sagen, aber dann macht es richtig Spaß!

Und dieser Spaß hält sehr lange an!

Bei der Abzweigung zum Längentaler Ferner mussten wir dann doch mal eine Pause einlegen, aber es gibt schlechtere Plätze für eine Jause, oder?

Hier sehen wir ein Experiment der besonderen Art. Martins Ski sind schmal, schon alt und noch nicht mal Vollcarver. Um zu testen wie sich ein guter Ski fährt hat er mit Holzi für ein paar Meter Ski getauscht. Hier sehen wir Holzi mit Martins Ski und einem Lachkrampf.

Im Gegenzug die selbe Versuchsstrecke mit Martin und Holzi’s neuem K2. „Perfekter Parallelschwung“ und „Geierwalli Juchezer“. Da wird sich jemand neue Ski kaufen! Der wird sich wundern wie gut er eigentlich fahren kann! (Und vor allem muss er sich dann nicht mehr von Holzi vorhalten lassen dass er „zu schmal spurt“! So fies kann nur ein heller Kopf sein ;°)

Schaut mal Jungs, da hinten gibt es ein Weizenbier!

Ups, schon wieder leer? Macht nix………Herr Ooooober ;°)

2 Kommentare

  • Phurba

    und glaubt mir jungs, nichts tue ich lieber, als mit euch eine schöne spur zu einem schönem ziel zu spuren!!!!
    ihr seit super!!!!
    lgl phurba

  • martin

    und noch etwas, mein freundchen, dankeschön, dass du die ganzen blogs immer mit so viel freude schreibst und dir so viel mühe gibst!! das ist echt ein wahnsinn!!!
    vielen, vielen dank!!!
    glg martin

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