Klettersteig Pockkogel 2.807 m.ü.d.M und Neunerkogel 2.642 m.ü.d.M im Kühtai

Der heutige traumhaft schöne Sommertag war wie geschaffen für einen Klettersteig. Wie durch Zufall wählten wir unabhängig voneinander den Pockkogel aus, daher waren wir uns auch gleich einig. Hier die Topo von Bergsteigen.at

Nachdem wir die Anfänglichen Schwierigkeiten hinter uns brachten,

ging es ab in Richtung Einstieg. Der Gipfel unserer Begierde!

Bis zum Einstieg geht man ca. 1 Stunde. Schnee war zu erwarten, wir gaben uns aber optimistisch dass er uns heute nicht zum umdrehen zwingen wird.

Unser Motto, nicht lange faxen, kraxln.

nach einer Stunde hatten wir den ersten und sehr schönen Abschnitt durch.

Wir orientierten uns, gingen den Steinmandln folgend zum zweiten Abschnitt, der lag links etwas oberhalb (roter Punkt), wir mussten ein wenig suchen.

die Rast auf dem zweiten Abschnitt war nicht nötig, aber auf dem „Skilehrerbankl“ muss man einfach mal sitzen.

Heute hat Phurba wieder mal ein paar ganz brauchbare Fotos geschossen! Im Hintergrund dieses Geröllhaufens sieht man schon das Gipfelkreuz.

teilweise waren die Steine auf dem Weg nach oben so locker, dass man sich gut überlegen musste wo man sich „fest“, oder „fern“ hielt!

die letzte „D“ Stelle kurz vor dem Gipfel, Martin kommt hier erst so richtig in Fahrt.

Ich bemühte mich redlich schnell nachzukommen, aber Martin wollte heute scheinbar mit dem Gipfel etwas „alleine sein“!

Vom Auto bis zum Gipfelkreuz brauchten wir ca. 3,5 Std, für die ca. 800 Hm. Auf den Tag genau vor 6 Jahren bin ich diesen Klettersteig mit Günther und Manfred schon mal begangen, da war er offiziell noch gar nicht eröffnet. Auf der Rückseite kann man unspektakulär abwandern, einen Teil der Abstiegszeit konnten wir Bergschuhfiegln verkürzen, ein Riesenspass!

Um doch noch auf unsere mindestens „1.000“ Höhenmeter zu kommen, nahmen wir noch den Neunerkogel mit nach Hause. „Hey, der (Phurba´s) Weg ist ja effizient, kerzengerade nach oben“.

Martin (Phurba) schaut auf den Pockkogel mit seinen zwei markanten Zacken. Wie schnell man doch von einem Gipfel auf den nächsten kommt, denkt er sich und verweilt in Demut.

Ich verweile derweilen auch in Demut. Wie gesagt, das war heute ein traumhafter Sommertag in den Bergen, Phurba und ich sind glückliche Tiroler.

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