Hochskitour Eisseespitze 3.230 m.ü.d.M im Martelltal ab Innsbruck

Schon lange geplant und nun eine wunderschöne Erinnerung, das traumhafte Skitouren-Wochenende mit den motiviertesten Vereinsmitgliedern des Bergsportverein Höhenmeter im schönen Martelltal.

Um 05:00 Uhr heute Morgen fuhren wir ins Hintere Martelltal, verstauten unser Hütten-Übergepäck in der Material-Seilbahn der Zufallhütte, und fixierten mit dem freundlichen Hüttenwirt per Seilbahn-Telefon den Transport.

Der Aufstieg zur Hütte über Weg Nr. 103 ist der kürzere, über Weg Nr. 151 werden wir am Sonntag von der Schöntaufspitze wieder retour kommen. Suchen muss man sie nicht, denn die Hütte thront unübersehbar über uns.

Keine 200 HM im Aufstieg und 30 Min. später sind wir auch schon oben, verstauen unser Sachen in der Hütte und verlieren keine Zeit, denn wir möchten heute noch auf die Eisseespitze.

Ein schöner hoher Zapfen soll sich heute schon noch ausgehen, denn schließlich haben wir ja Urlaub! In Sachen Touren-Planung ist Holzi unschlagbar, er kennt jeden Stein selbst wenn der im Schnee vergraben liegt. Und den Schnee kennt er natürlich auch, vielleicht sogar besser als seine Frau ;°) Also los….

Manchmal führt uns der Talboden des Plimabaches abwärts. Es ist so kalt, dass ich lieber aufwärts gehe um warm zu bleiben.

Wunderschön ist es hier, weite Gletscherwelten eingehüllt im Azurblau des Himmel lassen unsere Seelen baumeln, während wir dem Gipfel immer näher kommen. 

Es ist die meiste Zeit flach, die ca. 1.000 Hm im Aufstieg ab der Hütte sind schwer verdient. Ein Höhenwanderweg wenn man so möchte.

Der Langenferner liegt irgendwo auf dem Weg, vielleicht ja sogar hier, ich frag aber nicht nach ;°)

Bitterkalte -20 °C mit leichtem Wind herrscht vor, die Ohren sind knackig, und die Finger brauchen alles an Stoff was sie kriegen können.

Auf dem Weg kann man dann sogar die Casatihütte erkennen, wir zweigen jedoch rechts ab, um nicht auf der Suldenspitze zu landen.

Die Köngisspitze mit seinen mächtigen Hängen auf der es bei LWS III vor ein paar Tagen Lawinen Opfer gab.

Auf dem Gipfel der Eisseespitze 3.230 m.ü.d.M mit guten Freunden. Ich, Günther, Holzi, Phil, Flo, Phurba und in der Mitte Sabsl. Ein wahrlich schöner Gifpel bei eisiger Kälte den wir uns nach 7 Std. ab Innsbruck wirklich verdient haben. Von der Zufallhütte aus brauchten wir für die ca. 1.000 Hm im Aufstieg ca. 3,5 Std. 

Die hübsche Sabsl vor der Königsspitze, Zebru und Ortler ziert schon mal den März 2019 von unserem Vereins-Kalender 2019!

Im Gegensatz zum hochgeschätzten Präsi empfanden andere die Abfahrt über leichte Harschdeckel nicht so schlimm, es geht schließlich immer schlechter oder?

Wir ziehen schöne Schwünge in den Plattenpulver, der zur Zeit überall zu finden ist.

Kurz vor der Hütte noch ein Gruppenfoto, und ab geht es zum besten Cappuccino den man auf dieser Höhe bekommen kann.Die Zimmer sind sauber und ganz passabel, das Essen hier oben schmeckt außergewöhnlich gut, Nachschlag gibt es auch und die Wirtsleute haben Gastfreundschaft im Blut. Eine echte Wohlfühl-Hütte!!!

Für morgen steht der Cevedale auf dem Programm, daher gehen wir bald in die Pritsche

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