Cima Sat Klettersteig „Via dell Amicizia“

Pizza, Ramazzotti und Zeltübernachtung im zauberhaften Torbole machte Urlaubs Stimmung ohne Ende, die ließ sich Martin auch nicht von seinen 7 Blasen auf den Fingern verderben, die Stahlseile des steilen Ferrata „Rino Pisetta“ haben ihre Spuren hinterlassen. Nachdem wir gestern den anspruchsvollen Klettersteig in Sarche bestiegen hatten, wollten wir den heutigen Tag auf dem mittelschweren Ferrata „Via dell Amicizia“ verbringen.

Vor der Tour gab es noch einen „Cappucco“ inm „Meckis“. Diese Bar mit Bikeshop erinnert mich an alte Zeiten, als ich noch mit Heimo und Picco zum Downhill in diese Gegend fuhr.

 

 

 

 

 

Bis zum Einstieg in den Ferratta brauchten wir ca.1 Stunde. Ein sehr gepflegter Weg mit italienischem Flair und Blick auf den Gardasee führte über die sehenswerte „Bastione di Riva“ rasch hinauf, nach ca. 500 Hm ist man am Ziel. Lange dauert es nicht bis die erste Leiter den weiteren Verlauf der Tour vorgibt. Für die genauen Tourendaten kann man zum Beispiel hier nachlesen.

Wir waren nicht wirklich auf diese Tour vorbereitet, deshalb schien es etwas gewöhnungsbedürftig die Route fast zur Gänze über Leitern nach oben zu steigen. „Via dell Amicizia“ muss demnach bedeuten dass man alle Freunde mitnehmen kann, es muss keiner zurückbleiben.

Die traumhafte Kulisse mit Blick auf Riva, Torbole und den Gardasee garantieren aber einen absolut gelungenen Urlaubstag, man muss diesen Ferratta schon mal erlebt haben.

Klettertechnisch war der beste Teil der Tour jedoch der, an dem wir uns verstiegen haben. Plötzlich wurde es spannend, ein altes Seil lag etwas weiter unten und der ungesicherte Weg führte ins nichts. Wir kletterten einfach nach oben bis das Stahlseil wieder auftauchte. Wir haben nur die Abzweigung verpasst.

Leitern, Leitern und wieder Leitern, da diese schon 1970 erbaut wurden rosteten sie schon ein wenig. Aber ich konnte keine einzige Stelle ausmachen, an der die Leiter nicht fest mit dem Fels verbunden gewesen wäre. Die Bezeichnung Mittelschwer kann ich nur Mittelschwer verstehen, außer jemand ist nicht Schwindelfrei.

Im Hintergrund sieht man schon die Italienische Flagge. Ich wollte ein Foto von Martin knipsen, und statt „Cheese“ sagte ich den Namen einer Katze, er kriegte sich nicht mehr ein vor Lachen. Die Katze hieß übrigens Uschi mit M ;°)

Der Trip über die Leitern dauerte ca. 1 Std. 20 Min ohne Stress. 1.200 Hm von Riva bis zum Gipfel in ca. 2,5  Std. incl. Anstieg. Für den Rückweg ließen wir uns 2 Std. Zeit. Irgendwann kommt eine beschilderte Abzweigung, der „Weg 418“ nach „Riva“ ist schneller, der Weg über die Capanna S. Barbara aber schöner. Wir kommen in jedem Fall wieder!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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