Hohe Villerspitze und Schafgrübler


Heute war nicht unser erster Versuch die Hohe Villerspitze zu besteigen. Es sieht so aus, als wollte der Berg uns (noch) nicht hinauf lassen. Eigentlich lief alles gut, bis wir ca. 60 Hm vor dem Gipfel feststellen mussten dass wir rechts die falsche Rinne hinaufgeklettert sind. (Letztes Jahr waren wir überhaupt auf der falschen Seite vom Berg und mussten ebenfalls kurz vor dem Gipfel umkehren) Es ging nicht mehr weiter, eine glatte steile Platte führte nach nirgendwo, also kletterten wir wieder retour.
Wieder auf der linken (nicht wirklich einladenden) Rinne angekommen wurde uns bewusst, dass man das Schicksal nicht herausfordern darf. Es war genug für heute wir machten uns auf den Rückweg. Diesmal aber gesund und bei Tageslicht, nicht so wie letztes Jahr.
Heute ist mir wieder so richtig bewusst geworden, dass man am Berg nicht nur seine Mitte, sondern vor allem seine Grenzen findet. Aber was für einen Wert hätte Erfolg, wenn Misserfolg ihn nicht immer wieder zu etwas besonderem machen würde.

Ein herrlicher Tag in den Alpen, ein Bergkamerad mit dem man in solchen Situationen keine Sekunde zweifelt, und gesund zu Hause ankommen ist schon ein Geschenk. Auf dem Schafgrübler genossen wir dann noch die herrliche Aussicht bei noch herrlicherem Wetter bevor wir bei Martin mit einem Cappuccino den Tag beendeten.
PS:
Habe vergessen zu erwähnen, dass dieser Tag mit 1.490 Hm auch der Kondition nicht geschadet hat. Martin und ich werden diese Tour heuer noch einmal gehen, und diesmal wird es nicht bei einem Versuch bleiben!

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