Hochtour Großglockner über Normalweg 3.789 m.ü.d.M

Zuerst möchte ich gerne auf Holzi´s Blog verweisen, der die Tour sehr gut pointiert beschreibt. Wie Holzi schon schreibt, war Kurt der Auslöser dafür, dass Martin, Holzi, Markus und ich auf den höchsten Berg von Österreich gestiegen sind. (Tourenbeschreibung) Hilfreich für die Touren Planung ist auch die Seite der Glocknerprofis.

Nach ca. 2,5 Stunden Anreise nach Kals begann die heutige Tour mit einer wunderschönen Wanderung durch das Ködnitztal. Wir hatten alle Zeit der Welt für den Anstieg auf die Erzherzog Johann Hütte, welche vom Österreichischen Alpenklub auf den Felsen der Adlersruhe errichtet, auf einer Höhe von 3.454 m.ü.d.M die höchst gelegene Schutzhütte Österreichs ist. Na, das passt zum höchsten Berg.

Nach ca. 2.15 Std. auf der Stüdlhütte angekommen, stärkten wir uns mit einem empfehlenswerten Teller Spagetti. Diese Hütte dient als Stützpunkt für den Glockneranstieg über den Stüdlgrad, und ist immerhin die erste Hütte die der Deutsche Alpenverein gebaut hat.

Über den schönen „alten Kaiserweg“ kommt man zum „Ködnitzkees“ das wir in einer Seilschaft querten.

Das Ködnitzkees endet etwas löchrig beim Einstieg zur Kletterpassage, Seil weg, Hilfsklettersteigset ran und rauf.

Holzi wartete bereits mit einem Weizen in der Hand, als wir eintrafen. Es dauerte dann doch ca. 5,5 Std. für die ca. 1.550 Hm, aber wie gesagt, NO STRESS.

Der Glockner lockt bei dieser herrlichen Abendstimmung, aber erst mal wird geschlafen.

Naja, schlafen ist etwas übertrieben, ich jedenfalls brauchte drei Kopfschmerztabletten um die Nacht zu überstehen. Aber besser in einem Zimmer leiden, als in einem Matratzenlager zwischen lauter Tschechen. Phurba ist schon in Aufbruchstimmung.

Wenn der Tag so beginnt zählt man ohne Zweifel zu den Gewinnern.

Hier kommt Kurt mit Helm und Gurt, cool am Seil und ganz weit furt.

der Anstieg zum Keinen Glocker

Wenn man den Bergführen glauben darf, dann ist heute fast nichts los am Glockner.

Ein gutes Gefühl bei Pracht Wetter so auf dem höchsten Berg von Österreich zu stehen. 2,5 Std. für die ca. 350 Hm muss man in jedem Fall einplanen. Wir trafen Kärntner die brauchten für die letzen 50 Hm einen geschlagen Stunde wegen dem großen Andrang.

Markus raucht entspannt seine Pfeife und genießt den Gipfelblick.

Respekt an Kurt, der war gut vorbereitet und Top fit!

Martin ist eigentlich schon seit längerem der erste am Seil, aber heute verdient sich Phurba ein extra fettes Lob für seine „Bergführer Qualitäten“. NO STRESS – ALL WAYS FUN, und ganz wichtig, er brachte er uns gut rauf und gesund wieder runter!!!

Holzi in Aktion beim Abstieg!!! Die besten Bilder kommen alle von Markus.

Den Abstieg über 2.000 Hm bis zum Lukner Haus brachten wir schnell hinter uns, und diese Tour endete wie fast jede Tour.

3 Kommentare

  • Phurba

    vielen dank für das lob….fühl mich echt geschmeichelt!! hat auch viel spass gemacht!! und wir waren auch eine gute truppe!!
    glg phurba

  • Kurtl

    Eine unvergesslich schöne Tour, Akku für den Arbeitsalltag wieder geladen!
    Martin hat uns super geführt, das kann ich nur bestätigen!
    Danke auch an Günter, der mir bei der Ausrüstung zur Hand ging!
    Hoffentlich bis bald, Kurt

  • tja, im Nachhinein denk ich mir das war wie die Lehrabschlussprüfung die man nachholen musste, obwohl man eh schon lang normal „arbeitet“

    ;o)

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