Skitour Glungezer 2.677 m.ü.d.M über Schartenkogel 2.308 m.ü.d.M ab Tulfer Hütte 1.335 m.ü.d.M,

Heute zieht es mich wieder mal auf meinen Hausberg, den wunderschönen Glungezer.

Der Name „Glungezer“ dürfte auf eine lautmalerische Nachahmung von glucksendem Wasser zurückgehen. In einer Mulde oberhalb der Tulfeinalm, aber auch an anderen Stellen, fließt das Wasser teilweise unsichtbar glucksend zwischen und unter den Felsblöcken dahin. (Wikipedia)

Ich starte bei der Tulfer Hütte, denn für mehr fehlt mir heute einfach der Biss.

Die Winterlandschaft ist so perfekt wie die Pisten. Nur die Sicht lässt ein wenig zu wünschen übrig, aber ich bin guter Dinge, es könnte ja noch aufhellen. Prächtige Pisten die menschenleer auf ein wenig Belebung warten. Ganz verstehen kann ich nicht warum hier so wenig los ist. Eigentlich ist das Skigebiet am Glungezer ein wahres Juwel da es so urig ist, wie ein Skigebiet in Tirol sein sollte.Die raue Natur in dieser Gegend hat mich schon immer fasziniert. Grün schimmernde Steine die dem Inntal das kuschelige Geborgene Gefühl verleihen, das ich mein Leben lang schon verspüre. Der Nebel zieht sich ein wenig zurück und ich kann den Schartenkogel und im Hintergrund das Gipfelkreuz des Glungezer erblicken. Ganz schön abgeblasen ist es hier, der Wind hat ordentlich gearbeitet. Der Blick auf Innsbruck macht Hoffnung, die letzen Jahre war es um diese Jahreszeit eher grün. Ca. 1,5 Stunden brauche ich bis zum Schartenkogel, felle dort ab und fahre ein paar Hm auf die Schäferhütte ab. Neblig geht es die letzen 300 Hm im Aufstieg weiter von der Schäferhütte auf den Glungi, und ich bin nicht mehr alleine.Dort wo der Wind den Schnee hin getragen hat, ist er als wunderbarer Pulverschnee liegen geblieben. Auf dem Steig zur Glungerzer Hütte gibt der Pulver keinen Halt, darum wohl die Seile.Schaut euch diese Hütte an, wie sie im Schnee eingehüllt, vom Glungi und der Sonnenspitze beschützt, prachtvoll ihr Dasein fristet. Und da ist ja auch der Biwak vom Österreichischen Alpenverein!Mein Glungi!

Für die ca. 1.300 Hm brauchte ich knapp 2.5 Stunden. Vom Schartenkogel also ca. eine Stunde incl. Ab-, und Auffellen.Bei der Abfahrt ist die Sicht dann grottenschlecht, um nicht zu sagen gleich Null. Da hat mir der Anblick beim Aufstieg besser gefallen.Whiteout – gut dass ich mich hier auskenne, und noch besser dass die Abfahrt mit Holzlatten ausgestattet ist. Denn sonst hätte ich wohl im Nebel fest gesessen.
Na geht doch, ab dem Schartenkogel ist die Sicht wieder bestens, und die Pisten immer noch menschenleer und traumhaft gut zu fahren. Solltet ihr mal überlegen wo euer nächster Skiurlaub hingehen soll, dann empfehle ich mit reinem Gewissen Hall und den Glungezer ;°)

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