Klettersteig – Via Ferrata M. Foletti auf den Cima Capi und Cima Rocca ab Biacesa, Gardasee

Der April macht bekanntlich was er will, und wir glücklicherweise auch! Daher flüchten Phurba und ich Freitag Abend vom…

frisch eingeschneiten Nordtirol in das warme Südtirol an den Gardasee, um uns mit einem Klettersteig (Hier die Topo), Cappuccino und Pizza bei Laune zu halten.

Phurba ist nun stolzer Eigentümer eines VW Bus – California, in dem wir eine bequeme, aber auch recht kalte Nacht verbrachten. Cooler Camper oder, echt Retro ;°)
Wenn ein Morgen mit so einem Anblick beginnt, und mit einem echten italienischen Frühstück „Cappuccino und Brioche alla Crema“ weitergeht, dann hat man etwas richtig gemacht.Das Frühstück dauerte recht lange, danach war keiner der vielen Parkplätze vor, oder im beschaulichen Städtchen „Biacesa del Ledro“ mehr frei. Ein freundlicher Dorfbewohner erbarmte sich und zeigte uns, wo wir den Camper dann doch noch abstellen konnten. Mille Grazie!

Der herrliche Wanderweg Nr. 417 mit Blick auf den die „Chiesa S. Giovanni“, über die wir schlussendlich wieder zurückgehen, ist ab der ersten Minute erholsam, sämtliche Wege sind sehr gut beschildert.
und nicht nur das, wir gehen hier auf einem ehemaligen Kriegsschauplatz des ersten Weltkrieges. Überall sind Bunker und Schießscharten in die Bergwände gebaut.Was für ein Ausblick! So ein schöner Tag am Gardasee dessen Idylle uns ständig begleitet. Besonders anspruchsvoll ist der Klettersteig ja nicht, daher ist er um die Mittagszeit heillos überlaufen. Wer halbwegs schwindelfrei ist möchte sich auch diesem Genuss hingeben. Es geht seeehhhr zäääähhhhh dahin, wir entscheiden uns, seitlich am Bulk vorbei zu klettern. Der Cima Capi ist nach ca. 1 Std. 20 Min. erreicht. Die Menschenmasse zu überholen war eher anstrengend, daher flüchten wir gleich weiter zum Cima Rocca. Wären wir eine Stunde früher gestartet hätten wir den Berg für uns gehabt. Der Cappucco war es wert ;°) Die Natur hier macht einfach nur Freude, es duftet nach See und die Temperatur ist ca. 20 Grad höher als Zuhause. Wir gehen ganz zufrieden dahin, denn nun haben wir Ruhe.

Riva und Torbole mal aus einer anderen Perspektive. Nach einer genussvollen Kraxlerei erreichen wir das „Bivacco Francesco Arcioni“, ein aussichtsreicher Rastplatz. Von hier geht es weiter über die „Chiesa S. Giovanni“ auf den „Cima Rocca“. Die Tunnel hier mache uns nachdenklich, das muss eine schreckliche Zeit für die Soldaten gewesen sein.eine Stunde nach dem „Cima Capi“ stehen wir auf dem „Cima Rocca“. Nun sind wir fast schon übermütig vom herrlichen Kraxltag am Gardasee.
Phurba´s Heimat ist wirklich wunderschön!

Die Tour muss man unbedingt im Gastgarten der auf dem Weg anzutreffenden „Villa Alma“ abschließen. Da gibt es „Weisbear“ und viele andere neue Getränke die man mit Bergsportlern aus aller Welt genießen kann.Und so sieht Phurba aus wenn er sich auf seine Lieblings Pizzeria einstimmt. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Kurztrip zum Gardasee, das nächste Mal vielleicht im Retro-Bus mit dem Mountainbike!

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