Tschirgant

Der heutige Feiertag war wie geschaffen, den Tschirgant 2.370 Hm zu besteigen. Dieser markante Gipfel lockte schon lange, da er sehr markant wie eine Stück Toblarone Schokolade mitten im Ötztal steht.
Mit diesem Lächeln verkauft man normalerweise Lebensversicherungen!

Die Schneelage in 2.300 Hm ist bereits ergiebig, die Bergtouren um diese Jahreszeit muss man schon vorsichtig wählen.
Der Gipfelsieg, wie Max und Moriz vor der Getreidemühle waren Martin und ich auf dem Gipfelkreuz, wie gut dass wir ein Happy End hatten.
Gipfelkreuz mit Blick Richtung Pfuns vor dem Steig zur Bergsteiger Hütte, durch die Schneelage war der gesicherte Steig gut zu bewältigen da wir bis zum Anschlag versanken, das Seil schaute einmal ca. 20 cm aus dem Schnee. Wir sind ja beim Aufstieg in Richtung Bergsteigerhütte wieder umgekehrt und entschieden uns für den Weg über den Grad, da wir uns nicht sicher waren ob der Tschirgantsteig überhaupt zum Ziel führt. Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, da wir sicherlich nie den Weg nach oben gefunden hätten. (Siehe nächstes Bild)
Ich kann mir nicht vorstellen dass wir diesen Weg ohne Markierung oder Spuren in Richtung Gipfel genommen hätten, nach unten ist es immer leichter. Die Seile waren komplett mit Schnee bedeckt, aber in diesem Fall kein Problem.
Bergsteigerhütte, den ganzen Tag haben wir keine Menschenseele getroffen, die Hütte war auch wie ausgestorben. Das schöne ist, der Berg macht keine Geschäfte, dem ist es egal wieviele Gäste er hat. Heute waren wir die einzigen.
Schöne Ansicht, Tschirgant mit Bergsteigerhütte von der Ostseite.
Ich darf meine neueste Konstruktion vorstellen, mein Stativstock für Gipfelfotos.
Nur ein Schräubchen mit Heißklebepistole in den Stock, und schon hat man ein Stativ für alle Gelegenheiten.

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